Text auf KI-Muster prüfen, kostenlos und im Browser
Füg einen Text ein und sieh, welche von 20 Mustern darin vorkommen, vom langen Gedankenstrich bis zum Floskel-Einstieg. Die Fundstellen sind im Text markiert. Wer den Text geschrieben hat, sagt der Check nicht.
Woran erkennt man KI-Texte?
An einzelnen Mustern lässt sich das nicht sicher erkennen. Genannt werden Muster wie mehrere lange Gedankenstriche, Emoji-Aufzählungen und die Schablone „nicht X, sondern Y“ (Berichte über LinkedIn, Mai 2026, und Einzelstimmen aus Selbstständigen-Foren, Stand Oktober 2026). Sie stehen auch in Texten von Menschen, deshalb beweist ein Fund keine KI. Der Check oben zeigt dir die Muster und wie oft sie vorkommen.
Die 20 Muster im Überblick
Jedes Muster hat eine Schwelle. Beim Floskel-Einstieg reicht ein Fund, bei Gedankenstrichen braucht es zwei, bei Dreiergruppen drei. Erst dann zeigt der Check das Muster als auffällig. Unter jedem Muster stehen die Erklärung, ein Weg zur besseren Fassung und ein Beispiel. Ein Teil dieser Muster wird in Berichten und Foren als KI-typisch genannt, etwa Gedankenstriche und Emoji-Aufzählungen. Andere sind klassische Floskeln, die es schon vor KI gab.
Zeichen und Form
Lange Gedankenstriche
Der lange Strich (—) und der Strich mit Leerzeichen ( – ) stehen in KI-Texten oft dort, wo Punkt, Komma oder Doppelpunkt natürlicher wären. Einer ist in Ordnung, mehrere fallen auf.
Besser: Setz einen Punkt, ein Komma oder einen Doppelpunkt. Oder teil den Satz.
VorherUnser Kurs ist anders — er ist praxisnah — und er macht Spaß.
BesserIm Kurs arbeitest du von Anfang an an deinem eigenen Projekt.
Emojis als Aufzählungszeichen
Ein Emoji vor jeder Zeile wirkt wie eine Vorlage. Emojis sind erlaubt, wenn sie zur Marke passen und etwas sagen.
Besser: Behalte nur Emojis, die eine Aufgabe haben. Den Rest streichst du.
Vorher✅ Flexible Termine ✅ Erfahrene Trainer ✅ Faire Preise
BesserTermine gibt es auch abends um sieben.
„Stichwort: Erklärung“ in Serie
Mehrere Zeilen nach dem Muster „Begriff: Erklärung“ hintereinander. In Checklisten sinnvoll, in Posts und Fließtext mechanisch.
Besser: Schreib zwei oder drei Punkte als normale Sätze. Die Liste bleibt nur, wo die Textsorte sie verlangt.
VorherFlexibilität: Du trainierst, wann du willst. Gemeinschaft: Du bist nie allein. Erfolg: Du erreichst deine Ziele.
BesserDu trainierst, wann es dir passt. Und dienstags treffen sich alle im Park.
Formulierungen
Gegensatz-Schablone
„Das ist nicht X, sondern Y.“ Die Form erklärt, was etwas nicht ist, bevor sie sagt, was es ist. Einmal kann das präzise sein, gehäuft klingt es nach Vorlage.
Besser: Sag direkt, was es ist. Die Abgrenzung bleibt nur, wenn sie der Kern der Aussage ist.
VorherDas ist kein Kurs, sondern eine Reise zu dir selbst.
BesserIn acht Wochen lernst du, abends abzuschalten.
Beschreiben, was fehlt
„Kein Stress, keine Verpflichtung, ohne Vorwissen.“ Reihen von Verneinungen beschreiben das Angebot über das, was es nicht ist.
Besser: Beschreib, was es ist und was passiert.
VorherOhne Fachchinesisch und ohne leere Versprechen.
BesserIch erkläre jeden Schritt so, dass du ihn selbst nachmachen kannst.
Worthülsen
Wörter wie ganzheitlich, nahtlos oder maßgeschneidert klingen nach etwas, sagen aber nichts. Verboten sind sie nicht, sie brauchen einen konkreten Inhalt.
Besser: Ersetz das Wort durch das, was konkret anders, schneller oder einfacher wird. Oder streich es.
VorherEine ganzheitliche Lösung für mehr Effizienz.
BesserPlanung, Freigabe und Rechnung laufen in einem Programm.
Floskel-Einstieg
„In der heutigen Zeit …“ oder „In einer Welt, in der …“ verzögern den Einstieg und enthalten kaum Information.
Besser: Fang mit dem Problem, einer Beobachtung oder einem Beispiel an.
VorherIn der heutigen schnelllebigen Zeit ist es wichtiger denn je, auf sich zu achten.
BesserSeit drei Wochen schläfst du schlecht, und morgens hilft auch der zweite Kaffee nicht.
„Stell dir vor …“
Die Aufforderung zum Vorstellen ist in Werbetexten abgenutzt.
Besser: Zeig die Szene direkt.
VorherStell dir vor, du startest entspannt in den Tag.
BesserDer Wecker klingelt, und der erste Griff geht zur Kaffeemaschine, nicht zum Handy.
Zu viel Absicherung
„Könnte möglicherweise“, „unter Umständen eventuell“: Doppelte Vorsicht macht Aussagen weich. Vorsicht ist richtig, wenn die Faktenlage unsicher ist.
Besser: Behalte die eine Einschränkung, die sachlich nötig ist.
VorherDas könnte möglicherweise hilfreich sein.
BesserDas kann helfen.
Standardwendungen
„Spielt eine entscheidende Rolle“, „den Unterschied machen“: einzeln möglich, gehäuft austauschbar.
Besser: Sag, welche Wirkung genau gemeint ist. Oder streich die Wendung.
VorherDie richtige Ernährung spielt eine entscheidende Rolle.
BesserWer abends spät und schwer isst, schläft schlechter ein.
Werbesprech
Sätze, die verkaufen wollen, statt mit jemandem zu reden: „Du verdienst …“, „Worauf wartest du?“. Im Feed wirken sie wie eine Anzeige.
Besser: Erzähl, was passiert oder was du gerade machst. Ein Aufruf nur, wenn er sich aus dem Text ergibt.
VorherDu verdienst ein Frühstück, das dich strahlen lässt. Worauf wartest du?
BesserHeute gab es Mango mit Haferflocken, im Stehen, zwischen zwei Telefonaten.
Hook-Frage
„Kennst du das?“ als Einstieg ist ein Werbe-Griff, den Leserinnen sofort wiedererkennen.
Besser: Beschreib die Situation selbst. Wer sie kennt, erkennt sich wieder.
VorherKennst du das? Der Tag ist voll und du kommst zu nichts.
BesserUm vier fällt dir ein, dass die Steuerunterlagen noch im Auto liegen.
Satzbau
„Nicht nur …, sondern auch …“
Die Konstruktion wertet künstlich auf. Mehrfach im Text wirkt sie schablonenhaft.
Besser: Nenn den wichtigeren Punkt zuerst. Oder schreib zwei Sätze.
VorherWir bieten nicht nur Beratung, sondern auch Begleitung.
BesserNach der Beratung bleibe ich drei Monate an deiner Seite.
Dreiergruppen
„Schnell, einfach und zuverlässig.“ Dreierreihen sind ein normales Stilmittel. Kommen sie ständig, klingt der Text mechanisch.
Besser: Löse einige Reihen auf. Nimm zwei oder vier Elemente, wenn es passt, oder führ einen Punkt richtig aus.
VorherPlanen, umsetzen und wachsen. Klar, direkt und verständlich.
BesserIm ersten Monat bauen wir deine Website. Im zweiten kommen die ersten Anfragen darüber rein.
Stakkato-Fragmente
Drei oder mehr Kurzsätze aus ein bis drei Wörtern hintereinander („Mango. Limette. Fertig.“). Das klingt nach Plakat.
Besser: Verbinde die Fragmente zu einem Satz, der etwas erzählt.
VorherAnruf. Analyse. Klarheit.
BesserDu rufst an, ich schaue mir die Zahlen an, und am Freitag weißt du, woran du bist.
Gleiche Satzanfänge
Drei oder mehr Sätze hintereinander beginnen mit demselben Wort. Der Rhythmus wird gleichförmig.
Besser: Variiere die Anfänge, verbinde zusammengehörige Gedanken, setz einen kurzen Satz als Akzent.
VorherWir beraten dich. Wir planen mit dir. Wir setzen um.
BesserNach dem Gespräch steht der Plan, und in vier Wochen ist alles umgesetzt.
Aufbau
Zusammenfassender Schluss
„Zusammenfassend lässt sich sagen …“ wiederholt, was schon dasteht. Ein Schluss lohnt sich nur mit einer Entscheidung, einer Folge oder einem nächsten Schritt.
Besser: Hör mit dem nächsten Schritt oder einer Pointe auf. In kurzen Texten brauchst du oft gar keinen Schluss.
VorherZusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gute Vorbereitung wichtig ist.
BesserSchreib dir heute Abend die drei Fragen auf, die du im Termin stellen willst.
Reste aus dem Chat
Sätze, mit denen ein Chat-Programm antwortet, landen oft mit im kopierten Text: „Gerne! Hier ist dein Post“, „Ich hoffe, das hilft“.
Besser: Lösch alles, was nicht zum eigentlichen Text gehört.
VorherGerne! Hier ist ein Vorschlag für deinen Post: …
Besser(nur der Post selbst)
Inhalt
Vage Verstärker
„Zahlreiche Kunden“, „beeindruckende Ergebnisse“, „optimale Lösung“: Die Wörter klingen stark und lassen offen, wer, was und wie viel.
Besser: Frag dich: Wer genau? Was genau? Woran sieht man es? Nimm nur, was du belegen kannst, und erfinde keine Zahlen.
VorherZahlreiche Kunden berichten von beeindruckenden Ergebnissen.
BesserNach dem Kurs schreiben viele, dass sie zum ersten Mal ohne Wecker aufwachen.
Leerversprechen
„Bei uns sind Sie in guten Händen“, „Qualität steht an erster Stelle“: Das sagt jede Konkurrenz auch, deshalb glaubt es niemand.
Besser: Nenn eine Arbeitsweise, die man prüfen kann. Wenn es keine gibt, streich den Satz.
VorherIhre Zufriedenheit ist unser Ziel.
BesserWenn der Schnitt nach einer Woche nicht sitzt, schneide ich kostenlos nach.
So liest du das Ergebnis des Checks
Der Check ist eine Lesehilfe mit festen Regeln. Er zeigt dir, wo ein Text nach Schablone klingt. Was daraus folgt, entscheidest du.
Muster mit Fundstelle
Er markiert die Fundstellen im Text und nennt das Muster. Je Muster steht dabei, wie oft es vorkommt: ab der Schwelle „auffällig“, darunter „einzeln“. Das Eingabefeld nimmt bis zu 20.000 Zeichen. Der Text bleibt in deinem Browser.
Wer den Text geschrieben hat
Ein Muster beweist keine KI. Lange Striche, Emoji-Listen und Floskeln stehen auch in Texten von Menschen. Teilnehmende öffentlicher Selbstständigen-Foren weisen darauf hin, dass Muster wie Corporate-Floskeln älter sind als KI (Einzelstimmen, Stand Oktober 2026). Der Check gibt deshalb weder ein Urteil über den Verfasser noch einen Prozentwert aus.
Ob der Text gut ist
Ein Text ohne Fund kann trotzdem vage sein. Ob er konkret ist, eine Haltung hat und nach dir klingt, beurteilt ein Mensch. Zahlen und Fakten prüft der Check ebenfalls nicht. Was du veröffentlichst, verantwortest du.
Wer genau? Was genau? Würde der Satz bei der Konkurrenz genauso stehen?
Drei Fragen, die nur ein Mensch beantwortet. Die dritte stammt aus dem Praxis-Test der Agentur Mutabor (dokumentiert bei HORIZONT). Findest du auf eine Frage keine Antwort, fehlt dem Satz Inhalt. Ergänze dann etwas Echtes aus deinem Alltag.Enthält der Text Namen oder Kontaktdaten von Kunden und willst du ihn danach in ein KI-Tool geben, ersetze sie vorher mit dem Gratis-Werkzeug Kundendaten vor der KI ersetzen.
Was du gegen KI-Muster tun kannst
Was die Forschung zur Gleichförmigkeit von KI-Texten gemessen hat, steht im Ratgeber ChatGPT-Schreibstil anpassen.
Laut Berichten von onlinemarketing.de und basicthinking.de (Mai 2026) geht LinkedIn gegen generische KI-Beiträge vor und nennt dafür Muster: die englische Schablone „It's not X, it's Y“, fragmentierte Kurzzeilen, Emoji-Aufzählungen, wiederkehrende Einstiege und auffällige Gedankenstriche.
Wenn du mit KI schreibst, kannst du schon vor dem ersten Satz ansetzen:
- Stimme als Datei anhängen: Wie du klingst, welche Wörter zu dir gehören, mit Beispielsätzen. Die Schritte stehen im Ratgeber Markenstimme entwickeln.
- Material dazugeben: Ein Moment aus deiner Woche, eine Kundenfrage, ein Detail. Schon ein Satz gibt dem Text etwas, das nur du weißt.
- Entwurf mit dem Check prüfen: Jeder Durchlauf der KI fällt anders aus, ein Rest an Mustern ist möglich. Der Check zeigt, wo.
- Laut lesen: Klingt der Text nach dir, und stimmt jede Zahl?
Wer eine neue Marke aufbaut und die Datei nicht selbst schreiben will: Der Brand-Skill von Brandblizz ist genau diese Datei. Er liegt im Download-Paket als Textdatei für ChatGPT, Claude und Gemini, mit Position, Zielgruppe, Stimme, Farben und Schriften und einer Prüfliste „Lektorat: KI-Muster“. Dazu gehört eine Anleitung mit sechs fertigen Aufträgen vom Instagram-Post bis zum Bildauftrag. Zum Anhängen oder Einfügen reicht ein kostenloses Konto bei ChatGPT, Claude oder Gemini. Für eine bestehende Marke mit eigenen Texten schreibst du die Datei selbst, die Vorlage steht im Ratgeber ChatGPT-Schreibstil anpassen. Auf der Startseite stehen zwei echte Antworten desselben KI-Modells auf denselben Auftrag, ohne und mit Datei (abgefragt am 14. Oktober 2026).
Die häufigsten Fragen zu KI-Texten und zum Check
Lass die KI von Anfang an in deiner Stimme schreiben.
Brandblizz entwickelt aus deinen Antworten zu deinem Business in rund 15 Minuten einen Markenentwurf mit Logo, Farben, Schriften und Markenstimme (wie deine Texte klingen), dazu den Brand-Skill, eine Datei für ChatGPT, Claude und Gemini. Ansehen ist gratis. Das Paket mit Logo-Dateien, Brand Guide (dem Handbuch deiner Marke) und Brand-Skill samt Anleitung kostet 249 € einmalig inklusive Mehrwertsteuer.
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