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Der ehrliche Überblick

Was kostet ein Logo?

Die kurze Antwort: Beim Freelance-Designer kostet ein Logo meist 700 bis 2.500 €, bei der Agentur ab 2.500 €, im Baukasten fast nichts. Die ehrlichere Antwort aus Gründer-Communities: Gezahlt wird real meist entweder unter 100 € oder ab 500 €, die Mitte ist selten. Diese Seite erklärt beide Lager, die Kosten, die gern vergessen werden, und die Handgriffe, die dich vor den dokumentierten Reinfällen schützen.

Stand: Juli 2026 · Quellen: Preisangaben deutscher Designer und Agenturen, AGD-Vergütungstarifvertrag Design, dokumentierte Erfahrungsberichte aus Gründer-Communities

Visitenkarten-Mockup mit dem Logo der Demo-Marke HeilraumMit Brandblizz erstellt
Demo-Marke Heilraum
Was ein Logo in Deutschland kostet (2026)
Logo-BaukastenCanva, Wix und Co., Vorlagen zum Selbstbauen
0 bis 80 €
Freelance-Designerindividueller Entwurf
700 bis 2.500 €
AgenturLogo im Corporate-Design-Paket
ab 2.500 €
BrandblizzLogo auf Designer-Niveau, komplette Marke inklusive
249 € komplett

Agentur-Logos entstehen meist im Corporate-Design-Paket, dort reicht die Spanne bis 20.000 €. Der Brandblizz-Balken zeigt den Einmalpreis der kompletten Marke.

Was den Preis wirklich bestimmt

Zwei Logos können gleich aussehen und trotzdem das Zehnfache auseinanderliegen. Der Unterschied steckt in vier Faktoren:

Faktor 1

Erfahrung

Ein Senior-Designer hat hunderte Marken gesehen und erkennt schneller, was trägt. Diese Sicherheit kostet, und sie spart dir Korrekturrunden.

Faktor 2

Umfang

Nur ein Zeichen? Oder Varianten, Dateiformate für Web und Druck, Favicon und ein kleiner Styleguide? Jedes Extra ist Arbeitszeit.

Faktor 3

Recherche

Der unsichtbare Teil: Markt, Wettbewerb, Zielgruppe. Ein Logo, das zur Positionierung passt, entsteht aus Analyse statt aus Geschmack.

Faktor 4

Nutzungsrechte

Der unterschätzte Preistreiber. Der deutsche Design-Tarifvertrag (AGD) rechnet Nutzungsrechte als Faktor 0,5 bis 6,0 auf das Honorar, je nach Gebiet, Dauer und Umfang der Nutzung. Deshalb kann dasselbe Logo 1.000 € oder 5.000 € kosten. Und deshalb solltest du fragen, was ein 30-€-Angebot an dieser Stelle stillschweigend weglässt.

Flaschen-Mockup mit dem Logo der Demo-Marke HeilraumMit Brandblizz erstellt
Dafür zahlst du am Ende

Ein Logo, das auf dem echten Produkt funktioniert. Hier: auf der Flasche.

Demo-Marke Heilraum

Die vier klassischen Wege

5 bis 100 €

Plattform (Fiverr & Co.)

Die ehrliche Wahrheit: Es gibt viele zufriedene Käufer, bis hin zum 7-€-Logo mit allen Vektordateien. Die dokumentierten Risiken: Die Plattform prüft gelieferte Designs selbst nicht auf Plagiate, und die Rechte an Vorlagen-Elementen sind geteilt. Der wichtigste Handgriff steht unten.

ab ca. 200 €

Design-Wettbewerb

Dokumentierte Praxis: 209 € brachten 28 Entwürfe, 400 € rund 100. Der Haken: Designer arbeiten dort auf Verdacht (der Top-Designer gewinnt 8 Prozent seiner Einreichungen), und es gibt den belegten Fall eines geklauten Siegerdesigns, bei dem die Gebühr trotzdem weg war.

700 bis 2.500 €

Freelance-Designer

Individuell und persönlich. Gute Designer recherchieren erst und zeichnen dann, rechne mit 20 bis 30 Arbeitsstunden hinter einem einfach aussehenden Ergebnis. Wichtig: Korrekturrunden und Nutzungsrechte vorher schriftlich festhalten.

ab 2.500 €

Agentur

Die volle Kraft: Strategie, Workshops, Corporate Design aus einem Guss, meist als Paket für 5.000 bis 20.000 €. Stark für Firmen mit Team und Budget. Für Solo-Gründer meist eine Nummer zu groß.

Was Käufer im Nachhinein gern gewusst hätten

Diese vier Punkte stammen aus dokumentierten Erfahrungsberichten, und sie fehlen in fast jedem Kosten-Ratgeber:

Vor dem Bezahlen

Der Rückwärts-Bildersuche-Test

Der meistbestätigte Rat im deutschen Gründer-Reddit: Jedes gelieferte Logo vor Bezahlung und Nutzung per Google Lens rückwärts suchen. Plattformen prüfen selbst nicht, ob ein Design kopiert ist. Die Prüfung liegt bei dir, und sie dauert eine Minute.

Bei der Lieferung

Die Datei-Checkliste

Vektordatei (SVG oder EPS), PNG in hoher Auflösung, eine Schwarz-Weiß-Version, und die verwendeten Schriften samt Lizenznachweis. Der häufigste dokumentierte Ärger: „Kann nur JPG exportieren, was mir leider nichts bringt." Ein Logo ohne Vektordatei lässt sich für Druck kaum verwenden.

Oft übersehen

Die Schriftlizenz

Schrift-Anbieter fordern dokumentiert Lizenzgebühren nach, teils Jahre später. Kein einziger der großen Kosten-Ratgeber erwähnt das Wort Schriftlizenz. Frag bei jedem Angebot, welche Schrift verwendet wird und ob die kommerzielle Nutzung im Logo abgedeckt ist.

Der Rechts-Irrtum

Urheberrecht schützt dich kaum

„Urheberrecht entsteht automatisch“ stimmt, hilft aber in der Praxis wenig: Ohne Markeneintragung bleibt bei Kopien nur ein teurer Streit mit ungewissem Ausgang. Es gibt den dokumentierten Fall einer Gründerin, deren Logo fast identisch bei einer fremden Einrichtung auftauchte, ohne dass sie viel dagegen tun konnte.

Die teuerste Entscheidung ist ein Logo, das allein bleibt.

Ein Logo wirkt erst mit Farben, Schrift und einer Stimme, die zusammenpassen. Genau diese Bausteine einzeln zusammenzukaufen kostet rechnerisch etwa 2.850 €.

Deshalb kommt vor dem Preis eine andere Frage: Brauchst du nur ein Logo, oder eine komplette Marke? Ein Logo allein reicht, wenn es nur auf der Visitenkarte stehen soll. Sobald Kunden dich wiedererkennen sollen, brauchst du mehr: eine klare Positionierung, Farben mit System, passende Schriften und einen Ton, der auf der Website genauso klingt wie in deiner nächsten Mail. Wie das für einen konkreten Beruf aussieht, zeigt der Branding-Leitfaden für Coaches. Und wer gerade Logo-Generatoren abwägt, findet im Vergleich zwischen Looka und Brandblizz die Unterschiede im Detail.

Der vierte Weg: Logo auf Designer-Niveau, Marke inklusive

Brandblizz entwickelt dein Logo individuell, aus einem kuratierten Stil-System statt aus Vorlagen. Und die komplette Marke kommt gleich mit: Positionierung aus Markt, Wettbewerb und Zielgruppe, fünf Farben mit geprüften Kontrasten, drei Schriften, deine Markenstimme mit Beispieltexten und ein Brand Guide mit 12 Kapiteln. So funktioniert es: Du beantwortest sieben Fragen zu deinem Business. Rund 15 Minuten später liegt dein Markenentwurf vor dir, deine fertige Marke, komplett zum Ansehen. Kostenlos. Erst der Download aller Dateien kostet, einmalig 249 €.

Visitenkarten-Mockup der Demo-Marke BlütenhungrigMit Brandblizz erstellt
Blütenhungrig
Rohkost / Food · „Iss, um zu strahlen.
Visitenkarten-Mockup der Demo-Marke Krawall & KlickMit Brandblizz erstellt
Krawall & Klick
Marketing · „Für Marken, die gesehen werden wollen.
Visitenkarten-Mockup der Demo-Marke PomFrizzelMit Brandblizz erstellt
PomFrizzel
Street Food · „Der Kick im Snack.

Drei echte Markenentwürfe aus Brandblizz: Visitenkarte, Palette und Markenstimme stammen aus je einem Durchlauf. So sieht das aus, was du gratis ansehen kannst.

Kurz beantwortet

Die häufigsten Fragen zu Logo-Kosten

In Deutschland liegen die meisten Freelance-Angebote zwischen 700 und 2.500 €. Die Spanne hängt an Erfahrung, Recherche-Tiefe und Umfang: Ein Logo mit Varianten, Dateipaket und kleinem Styleguide kostet mehr als ein einzelner Entwurf. Angebote deutlich unter 500 € stammen meist von Einsteigern oder entstehen nebenbei.
Du zahlst Arbeitszeit, die man dem Ergebnis später kaum ansieht: Recherche zu Markt und Zielgruppe, mehrere Konzept-Richtungen, Korrekturrunden, saubere Reinzeichnung in allen Formaten und die Übertragung der Nutzungsrechte. Ein gutes Logo ist das sichtbare Ende eines längeren Prozesses.
Ab etwa 5 €, üblich sind 30 bis 100 €. Und die ehrliche Wahrheit aus Gründer-Communities: Es gibt dort viele zufriedene Käufer. Die Streuung ist aber enorm, manche Anbieter arbeiten individuell, andere füllen Vorlagen neu oder kopieren. Prüfe drei Dinge: das gelieferte Logo per Rückwärts-Bildersuche, die Nutzungsrechte schriftlich, und ob eine Vektordatei dabei ist.
Mit einer Rückwärts-Bildersuche, zum Beispiel Google Lens: Bild hochladen und schauen, ob sehr ähnliche Designs auftauchen. Das ist der meistbestätigte Rat im deutschen Gründer-Reddit, denn Plattformen prüfen gelieferte Designs selbst nicht auf Plagiate. Eine Minute Aufwand, die dich vor teuren Folgen schützt.
Meist wegen der Nutzungsrechte. Der deutsche Design-Tarifvertrag (AGD) rechnet sie als Faktor 0,5 bis 6,0 auf das Entwurfshonorar, abhängig davon, wo, wie lange und wie umfangreich du das Logo nutzt. Ein Logo für den regionalen Einsatz kostet darum weniger als dasselbe Logo mit weltweiten, unbegrenzten Rechten.
Zum Ausprobieren einer Idee: ja. Sobald Kunden dich ernst nehmen und bezahlen sollen, wird es eng. Baukasten-Vorlagen stehen jedem zur Verfügung, viele Elemente sind markenrechtlich kaum schützbar, und das Logo bleibt ein Einzelteil: Farben, Schrift und Auftritt musst du weiter selbst zusammenhalten.
Bei Agenturen meist 5.000 bis 20.000 €, je nach Umfang und Marke. Kaufst du die Bausteine einzeln zusammen (Logo, Farbsystem, Schriften, Markenstimme, Strategie, Brand Guide), landest du rechnerisch bei etwa 2.850 €.
Beim Designer nur, wenn es im Vertrag steht: Lass dir die kommerziellen Nutzungsrechte ausdrücklich übertragen, ideal zeitlich und räumlich unbegrenzt. Bei Brandblizz sind volle kommerzielle Nutzungsrechte Teil des Pakets, inklusive Lizenz-Dokument zum Abheften.
Der erste Blick ist gratis: Du beantwortest sieben Fragen und siehst danach deine komplette Marke, mit Logo, Farben, Schrift, Stimme und Strategie. Willst du sie behalten, kostet der Download aller Dateien einmalig 249 €. Dein Logo ist dabei in vier Farbvarianten enthalten, als SVG und PNG.

Sieh, was aus deinem Business werden kann.

Beantworte sieben Fragen, und rund 15 Minuten später steht dein Markenentwurf: Logo, Farben, Schrift, Stimme und Strategie.

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